Rollen- statt Strassentraining
Für einen Radfahrer sind die Wintermonate immer sehr lang, denn es gibt keine Rennen und man „muss“ sehr viel trainieren, denn wie man so schön sagt: ‚Ein guter Radfahrer wird im Winter gemacht’. Zum Glück und auch deshalb habe ich ja im Dezember ein paar Radquerrennen bestritten. Nach der Schweizermeisterschat ging es für mich nahtlos weiter mit dem Training. Im Januar hatte ich zudem noch diverse Prüfungen an der Uni in Chambéry; im Februar wird sich dann zeigen, ob ich das erste Semester bestanden habe. Das zweite Semester, welches bereits begonnen hat, bestreite ich etwas langsamer, das heisst ich besuche nur halb so viele Kurse, was mir genügend Zeit zum Trainieren einbringt. Die Winterzeit ist denn auch geprägt von vielseitigem Training. Dazu gehört zum Beispiel eine Schwimmeinheit, welche zur Verbesserung der Lungenaktivität dienen soll. In Chambéry haben wir zudem viel Krafttraining im Kraftraum und auf dem Rennrad, da Kraft im Rennradsport sehr wichtig ist. Ergänzt wird das Krafttraining durch Rumpfstabilitätstraining. Zudem, (oder eher vor allem), gibt es lange Ausfahrten mit dem Team und auch Bahneinheiten gehören dazu. Sie können sehen, auch wenn es zur Zeit ruhig um mich steht, wir sind viel am Trainieren.
Gerade heute durfte ich mein neues Zeitfahrrad (Kuota KUEEN-K) in Empfang nehmen, welches ich auf dem Heimtrainer testen musste, da im Moment die Temperaturen viel zu tief sind (damit stellen sie ein Risiko zur Gesundheit und auch grosse Rutschgefahr dar!) Wegen der aussergewöhnlich tiefen Temperaturen bin ich viel auf der Bahn am trainieren und hoffe, dass die kalten Temperaturen bald wieder vorbei gehen….
